Kleine Anfrage - 28. Februar 2022 - 20/578

Auswirkungen des Überlassungsverbotes für Silvesterfeuerwerk

Drs. 20/578

Wir fragen die Bundesregierung:

  1. Hat die Bundesregierung Kenntnis zu statistischen Erhebungen bezüglich der Belastung von Krankenhäusern in Folge von Verletzungen durch Feuer- werkskörper, die anlässlich des Jahreswechsels genutzt wurden?

  2. Wenn die Bundesregierung keine Kenntnisse zu den unter Frage 1 genann- ten Statistiken hat, wieso geht die Bundesregierung davon aus, dass ein Überlassungsverbot für Silvesterfeuerwerk den Gesundheitssektor signifi- kant entlastet (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)?

  3. Wie viele jeweils ambulante und stationäre Behandlungen aufgrund von Verletzungen durch Feuerwerk und anderer Explosivstoffe gab es nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils am 31. Dezember und am 1. Januar zu den Jahreswechseln zu den Jahren 2017 bis 2022 (bitte die Zahl der Be- handlungen pro Bundesland und nach ambulanter und stationärer Behand- lung getrennt aufschlüsseln)?

  4. Welche Gesundheitskosten sind für die unter 1) aufgeführten Behandlungen nach Kenntnis der Bundesregierung angefallen (bitte die Kosten nach Jah- reswechseln und Bundesland aufschlüsseln)?

  5. Wie viele der unter 1) aufgeführten Vorfälle führten nach Kenntnis der Bundesregierung zu polizeilichen Ermittlungen (bitte pro Jahreswechsel und Bundesland und hier nach Delikten getrennt aufschlüsseln)?

  6. Wie viele aus dem Ausland importierte Feuerwerkskörper wurden von Zoll und Polizei in den Jahren 2014 bis 2021 nach Kenntnis der Bundesregie- rung beschlagnahmt (bitte nach Bundesland sowie Stückzahl und Gewicht aufschlüsseln)?

  1. Wie viele jeweils ambulante und stationäre Behandlungen aufgrund von Verletzungen durch Feuerwerk, welches aus dem Ausland importiert wurde, gab es nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils am 31. Dezember und am 1. Januar zu den Jahreswechseln 2017 bis 2022 (bitte die Zahl der Be- handlungen pro Bundesland und nach ambulanter und stationärer Behand- lung getrennt aufschlüsseln)?

  2. Auf welche Höhe beläuft sich nach Kenntnis der Bundesregierung der Schaden, der durch das Überlassungsverbot in den Jahren 2020 und 2021 für Industrie und Handel entstanden ist und wie wird dieser kompensiert?

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