Stephan Brandner: Gericht verbietet Verdachtsbericht über AfD-Fraktion

Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat vor dem Landgericht Hamburg einen juristischen Erfolg gegen das Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND) erzielt. Das RND ist die Redaktion für überregionale Inhalte der Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG., deren größte Kommanditistin die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft ist, das Medienbeteiligungsunternehmen der SPD. Hintergrund hier war die Berichterstattung des RND über eine Organklage der AfD-Fraktion im Zusammenhang mit den deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine und die Behauptung, diese Klage wäre von Russland beeinflusst. Damit wurde nicht nur gegen die Grundsätze der Verdachtsberichterstattung verstoßen, es ging auch um hanebüchene Falschbehauptungen. Das Landgericht Hamburg hat nun auf Antrag der AfD-Fraktion wesentliche Teile des Berichts verboten.

 

Der Parlamentarische Geschäftsführer und Justiziar der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Brandner, erklärt hierzu:

 

„Die Entscheidung ist wieder mal ein großer Erfolg für die AfD-Fraktion. Die Berichterstattung des RND war falsch, frei erfunden und rechtswidrig. Offenbar hatte das RND nicht nur keine sorgfältigen, sondern gar keine eigene Recherchen angestellt und berichtete allein Anti-AfD-motiviert. Ganz so, wie es sich die SPD wünscht. Das Gericht monierte, dass es an einem ‚Mindestbestand an Beweistatsachen' fehle und dass die AfD-Fraktion vom RND nicht einmal angehört worden war. Tatsache ist: Die Organklage zu den deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine hat die AfD-Fraktion aus eigenem Antrieb, aus Sorge um die Rechte des Bundestages und aus eigenen finanziellen Mitteln angestrengt.

 

Der ganze Vorgang zeigt exemplarisch, was im deutschen Journalismus alles schiefläuft: Eine freiheitliche Gesellschaft braucht zur Willensbildung des Volkes und als Kontrolleure der Macht nicht nur unabhängige, sondern auch unvoreingenommene und handwerklich gut arbeitende Medien. All das sucht man beim RND vergeblich. Wir werden uns daher auch in Zukunft gegen jede Form von Falschberichterstattung und Suggestiv-Journalismus, welche die AfD-Fraktion beschädigen sollen, zur Wehr setzen."

Bundesverkehrsminister Wissing kritisiert, die sogenannte „Letzte Generation“ habe nie den Dialog mit ihm gesucht. Diese Gruppierung hat für Berlin...

Weiterlesen


Bundesaußenministerin Baerbock hatte zu Beginn ihrer Amtszeit verkündet, dass sie regelmäßig Zug und Linienflug nutzen wolle. Der Parlamentarische...

Weiterlesen

Heute erhielt Gabriele Britz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Entlassungsurkunde als Verfassungsrichterin. Auf sie folgt auf...

Weiterlesen

Am heutigen Montag soll Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel durch Bundespräsident Steinmeier mit der höchstmöglichen Stufe des Bundesverdienstkreuzes...

Weiterlesen

Laut einem Bericht des Handelsblattes plant die Bundesregierung allein in diesem Jahr etwa 100 Bauprojekte für den stark wachsenden Beamtenapparat für...

Weiterlesen

Eine aktuelle Umfrage des Instituts INSA ergibt, dass lediglich sieben Prozent der Befragten mit der aktuellen Höhe des Rundfunkbeitrags von 18,36...

Weiterlesen

Die Forderungen nach Waffenverbotszonen gehen nach Ansicht des stellvertretenden Bundessprechers der Alternative für Deutschland, Stephan Brandner, an...

Weiterlesen

Ob „Angriff auf Helfer: Jugendliche attackieren 33-Jährigen“, „Mann (33) hilft Frau und wird selbst zum Opfer“ oder „Flüchtling soll 11-jährigen...

Weiterlesen

Seit vielen Jahren stellt das Bundesverfassungsgericht ausgewählten Journalisten des privaten Vereins „Justizpressekonferenz Karlsruhe e. V.“ vorab...

Weiterlesen

Wie Medien berichten, wird Bundespräsident Steinmeier nach Informationen des „Stern“ der Ex-Kanzlerin Mekel am 17. April die höchstmögliche...

Weiterlesen