Brandner (AfD): Brandner reicht Organklage gegen Deutschen Bundestag ein

Gegen die drei Ordnungsrufe, die Stephan Brandner am 6.3.2020 vom sitzungsleitenden Vizepräsidenten Wolfgang Kubicki erhalten hat, reichte der AfD-Bundestagsabgeordnete nun eine Organklage beim Bundesverfassungsgericht ein (Aktenzeichen 2 BvE 6/20). Kubicki hatte den ersten Ordnungsruf wegen der „Missachtung des sitzungsleitenden Präsidenten“ ausgesprochen, da Brandner ihn nicht explizit in seiner Begrüßung erwähnt hatte. Den zweiten Ordnungsruf erhielt Brandner, da er darauf verwies, dass bei der von ihm gewählten Anrede „Meine Damen und Herren“ der Vizepräsident bereits mitgemeint gewesen sei. Den dritten Ordnungsruf erhielt Brandner, als er am Ende seiner Rede wie folgt ausführte:

Wir haben über diese Hufeisentheorie geredet. Meine Damen und Herren, da muss man an einer Stelle etwas korrigierend eingrenzen und sagen: Das Gegenstück der Linken auf der rechten Seite ist nicht die AfD, es ist die NPD.- Das muss mal ganz klar gesagt werden. Mit anderen Worten: Auf der linken Seite dieses Parlaments sitzen die einzigen Nazis in diesem Haus – die Nationalsozialisten auf der linken Seite. Meine Damen und Herren, diese links-faschistische Truppe auf der linken Seite mit ihrer Partei gehört wegen ihrer extremistischen Umtriebe verboten und abgeschafft, und das lieber heute als morgen.“

Stephan Brandner erklärt, dass es im Bundestag keine verpflichtende Grußformel gäbe, die wörtlich zu Beginn einer Rede auszusprechen sei: „Ganz offensichtlich fühlte sich Herr Kubicki in seiner persönlichen Ehre gekränkt, nicht durch eine eigene durch mich erwähnte Begrüßung gebauchpinselt zu werden. Warum er sich bei „Damen und Herren“ nicht angesprochen fühlt, sollte er erklären. Mit einer neutralen Sitzungsleitung hat sein überhebliches, arrogantes und selbstverliebtes Auftreten selten etwas zu tun. Dass der dritte Ordnungsruf durch Kubicki erteilt wurde, kann nur in seinem mangelhaften historischen Wissen und lückenhaften Kenntnissen der Geschäftsordnung und Gepflogenheiten begründet sein. Selbstverständlich ist es legitim, sämtliche Sozialisten mit den fast namensidentischen National-Sozialisten zu vergleichen. Dies gilt umso mehr, als es sich zum Beispiel bei der Partei „die Linke“ um die rechtsidentische Nachfolgerin der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, also der DDR-SED handelt, die schwerste Verbrechen an ihrer Bevölkerung begangen hat. Jeder Sozialismus jeglicher Farbe, egal ob braun oder rot, ist verbrecherisch! Darauf hinzuweisen ist einem Abgeordneten des Deutschen Bundestages nicht nur erlaubt, sondern es ist – grade in der heutigen Zeit, in der sozialistische Ideen immer mehr die Oberhand gewinnen und Grundrechtseinschränkungen an der Tagesordnung sind – dringend geboten.“

Dass es um die Durchsetzung des Rechts in Deutschland nicht allzu gut gestellt ist, haben auch die Bundesregierung und die Landesregierungen...

Weiterlesen

In der vergangenen Woche stellte die Stadt Gera ihr Konzept für das 100jährige Bauhausjubiläum vor. Auch wenn sich die eigentlichen Feierlichkeiten...

Weiterlesen

Wer unrechtmäßig in Haft oder Untersuchungshaft sitzt, erhält derzeit eine pauschale Entschädigung von 25 Euro pro Tag, weitere Schäden muss er...

Weiterlesen

Der MDR berichtete, dass die Funke-Mediengruppe einen Umstieg auf ausschließlich digitale Zeitungen plane. Betroffen davon seien auch die drei zur...

Weiterlesen

Der aktuelle Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), drängt Medienberichten zufolge auf weitere Behördenansiedlungen im Osten....

Weiterlesen

Das 100. Jubiläum des erstmaligen Zusammentretens der Nationalversammlung in Weimar, das heute mit einem Festakt am Ort des Geschehens begangen wird...

Weiterlesen

Sein einigen Tagen ist das sogenannte Marketingkonzept der Stadt Gera abrufbar. Auf knapp 100 Seiten findet man dort von der Bestands-aufnahme über...

Weiterlesen

Die Fluggesellschaft 'Germania’ hat Insolvenz angemeldet und stellte mit sofortiger Wirkung ihren Flugbetrieb ein. Besonders betroffen von dieser...

Weiterlesen

Die geplante Einführung einer Erfassung von Messerangriffen soll laut Bundeskriminalamt noch bis zum Jahr 2022 dauern. Stephan Brandner,...

Weiterlesen

Nach Artikel 36 Abs. 1 GG sind bei den obersten Bundesbehörden Beamte aus allen Ländern in angemessenem Verhältnis zu verwenden. Die bei den übrigen...

Weiterlesen