Brandner (AfD): „Bundesregierung fördert linksradikale Agitation in Kindergärten - das ist politischer Kindermissbrauch und untragbar!"

Vor kurzem erschien die Handreichung „Eene mehne muh – und raus bist du – Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“ der umstrittenen Amadeu-Antonio-Stiftung, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ausgestattet mit einem Geleitwort der Bundesministerin Giffey. In der Broschüre, die sich an das Personal in der Kinderbetreuung richtet, heißt es unter anderem, wir erlebten einen deutlichen Anstieg rechtspopulistischer Bewegungen. „Außerdem beschäftigt sich dieses linke Machwerk umfassend mit Auszügen aus dem Wahlprogramm der AfD, spricht von einer ‚imaginierten europäischen Kultur‘ und bringt Mädchen, die Kleider und Zöpfe tragen, in Verbindung mit Nationalismus. Das alles ist gänzlich inakzeptabel“, so der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner, unter dessen Federführung eine kleine Anfrage bezüglich der durch knapp 5.000 Euro geförderten Broschüre entstanden ist.

Brandner macht deutlich, dass das Hineinregieren einer als linksextrem verrufenen Stiftung unter der Führung einer ehemaligen ‚Stasispitzelin‘ in Kindergärten skandalös sei: „Die Amadeu-Antonio-Stiftung hat mit ihren abstrusen Auffassungen nichts, aber auch gar nichts an unseren Kindergärten und Schulen zu suchen. Dass ausgerechnet diese mehr als überflüssige Einrichtung Propagandaschriften für den Umgang mit Kindern erstellt ist nicht tragbar. Rätselhaft auch, dass die Bundesregierung keinen Verstoß gegen die Neutralität feststellen konnte – obwohl in dieser Broschüre völlig einseitig und abwegig argumentiert wird. Man kann gerne eine wissenschaftliche Institution beauftragen, Handreichungen für den Umgang mit radikalen Kräften an Schulen und Bildungseinrichtungen zu erarbeiten. Jedoch erscheint mir der Umgang mit radikal islamischen Tendenzen eher ein Problem zu sein, als mit Mädchen, die Kleider und Zöpfe tragen. Was hier geschieht, ist übelster politischer Kindermissbrauch“, so Brandner abschließend.

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