Brandner (AfD): Deutlichen Anstieg häuslicher Gewalt nicht als Kollateralschaden abtun!

Wie sich aus einem Fragekatalog der AfD-Fraktion im Geraer Stadtrat, der federführend von dem Geraer Bundestagsabgeordneten und Stadtrat Stephan Brandner erarbeitet wurde, ergibt, verzeichnet das Jugendamt der Stadt Gera einen deutlichen Anstieg häuslicher Gewalt. Insbesondere habe die Schließung von Schulen und Kindertagesstätten zu Alltagsherausforderungen in den Familien geführt, die diesen Anstieg bedingen würden. Im Jahr 2020 seien die Beratungsfälle des Kinderschutzdienstes in diesem Zusammenhang um 50% gestiegen.

Stephan Brandner zeigt sich irritiert darüber, dass hingegen das städtische Sozialamt keinen Anstieg sehe, seien doch die deutschlandweiten Zahlen eindeutig.

Brandner zu den Ergebnissen: „Häusliche Gewalt muss von der Politik ernst genommen und darf nicht als Kollateralschaden abgetan werden. Wir müssen die aktuelle Situation als Ganzes begreifen und dürfen nicht einseitig auf die Folgen einer Coronakrise abstellen. Opfer der Pandemie sind auch Kinder, die Gewalt erfahren, Unternehmer, die ihre Existenz verlieren, Schüler, die den Anschluss verlieren, Eltern, die Heimarbeit und Beschulung organisieren müssen, Kranke, deren Operationen verschoben werden, Depressive, deren Situation sich verschlechtert und all die anderen, die unter der Situation zu leiden haben.“

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