Stephan Brandner: AfD-Fraktion fordert Prüfungsverfahren gegen Faeser wegen rechtswidriger Twitterkonto-Parteispende

Der Justiziar der AfD-Bundestagsfraktion Stephan Brandner fordert in einem Schreiben an Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) die Wiederaufnahme des Prüfungsverfahrens gegen die Bundesinnenministerin und hessische SPD-Spitzenkandidatin Nancy Faeser wegen einer rechtswidrig erlangten Parteienspende und deren fehlender unmittelbarer Weiterleitung bei Umwidmung ihres Twitter-Auftritts.
 

Hintergrund ist die Ankündigung Faesers nach ihrer Nominierung zur SPD-Spitzenkandidatin in Hessen, ihr persönliches Twitterkonto nicht mehr von ihrem Ministerium betreuen zu lassen, um es auch für ihre Wahlkampfaktivitäten zu nutzen. Während des offiziellen Betriebs durch das Ministerium hat Faesers Twitterauftritt mehr als 70.000 Follower hinzugewonnen. Das entspricht nach Brandners Berechnungen einem geldwerten Vorteil von mehreren tausend Euro zugunsten des von Faeser geführten SPD-Landesverbands Hessen.
 

Stephan Brandner begründet die Forderung der AfD-Fraktion nach Einleitung eines Prüfungsverfahrens, das die Bundestagsverwaltung im März noch abgelehnt hatte:
 

„Mehrere Mitarbeiter des Innenministeriums waren auf Steuerzahlerkosten über ein Jahr damit beschäftigt, den erst privaten, dann ministeriellen und nun wieder privaten Twitterauftritt der SPD-Politikerin Nancy Faeser zu betreuen und auszubauen. Die fortgesetzte parteipolitische Nutzung des Twitterkontos von Frau Faeser ist gleichbedeutend mit der Annahme des geldwerten Vorteils als Parteispende. Das Parteiengesetz verbietet, Spenden von öffentlich-rechtlichen Körperschaften anzunehmen, und verlangt die unverzügliche Weiterleitung rechtswidrig erlangter Spenden an die Bundestagsverwaltung.


Die Bundestagspräsidentin, die ja ebenfalls der SPD angehört, muss das Prüfungsverfahren nun unverzüglich ernsthaft betreiben, um jeden Verdacht einer parteipolitisch motivierten Vorzugsbehandlung zu vermeiden. Das Parteiengesetz gilt für alle; auch eine Regierungspartei steht nicht über dem Gesetz.“

Zu dem von der Deutschen Presseagentur veröffentlichtem Ergebnis einer angeblichen Einigung der CDU/CDU und SPD, den Familiennachzug auf 1.000...

Weiterlesen

Vor einigen Tagen lud die Parkeisenbahn im Geraer Martinsgrund wieder Kinder und Jugendliche ein, um sie für eine Mitarbeit bei der kleinen Bahn zu...

Weiterlesen

Am Donnerstag, dem 11. Januar 2017, um 19.00 Uhr, führen Anwohner und Gewerbetreibende der Wiesestraße sowie Debschwitzer und Lusaner Bürger eine...

Weiterlesen

Der vom Kinderkanal KIKA), der seinen Sitz in meinem Wahlkreis in Erfurt hat, ausgestrahlte Beitrag „Schau in meine Welt! - Malvina, Diaa und die...

Weiterlesen

Der neue ARD-Intendant Ulrich Wilhelm fordert eine Erhöhung der Rundfunkgebühren vom Jahr 2021 an. In den dann folgenden vier Jahren soll der Beitrag...

Weiterlesen

Die Bundesregierung sieht keinen Anlass, die öffentliche Diffamierung von Bundestagsabgeordneten der AfD als „Nazis“ durch eine deutsche Diplomatin zu...

Weiterlesen

Der zunehmende Leerstand von Gewerbeflächen im westlichen Bereich des Angers trägt zu einem besorgniserregenden Bild in der Erfurter Innenstadt bei....

Weiterlesen

Während in den Jahren 2010 bis 2013 die Anzahl der Personen, die im Rahmen des sogenannten Familiennachzuges für Asylbewerber nach Deutschland kamen,...

Weiterlesen

Die Veranstalter der im Jahr 2021 in Erfurt stattfindenden Bundesgartenschau (BUGA) beziehen in ihr Ausstellungskonzept neben der Landeshauptstadt...

Weiterlesen

Von Januar bis Anfang November 2017 wurden 7.988 Ausländer aufgrund der Dublin-III-Verordnung per Flugzeug nach Deutschland geholt. Allein bei 2.752...

Weiterlesen